Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die Tiefenpsychologie ist ein bewährtes Behandlungsverfahren, welches sich geschichtlich aus der Psychoanalyse heraus entwickelt hat. 

Im Konzept der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden psychische Symptome und emotionale Probleme ursächlich auf unbewältigte Konflikte aus der Vergangenheit zurückgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass Konflikte, die im Zusammenhang mit Belastungserfahrungen in der früheren individuellen Entwicklung entstanden sind, durch derzeitige Erlebnisse wieder aktualisiert werden und dann zu einer psychischen Symptombildung führen. Im Hinblick auf die inneren Konflikte haben diese Symptome häufig den Charakter einer Kompromisslösung.

Vor diesem Hintergrund strebt die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eine weitgehende und nachhaltige Bewältigung der aktuellen Belastungen sowie der früheren Konflikt- und Belastungserfahrungen an.

Methodisch setzt die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zunächst an der Bearbeitung der aktuellen Beschwerden an. Von hier ausgehend will sie den Zusammenhang mit früheren Erfahrungen und Konflikten klären. Dabei soll die Entwicklungsgeschichte der aktuellen Symptome aufgedeckt, eine Verarbeitung der früheren Belastungserfahrungen und Konflikte angeregt und eine konstruktive Lösung der aktuellen Probleme entwickelt werden. Die Aufdeckung der individuellen Verdrängungsmechanismen gehört ebenso dazu wie die Nutzung der so genannten Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Setting.

Die Tiefenpsychologie ist ein von der Kassenärztlichen Vereinigung anerkanntes psycho­thera­peutisches Ver­fahren und wird in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen finanziert.  

In unserer Praxisgemeinschaft bietet Dipl.-Psych. Harald Hense das tiefenpsychologische Therapieverfahren ausschließlich für Privatpatienten und Selbstzahler an.